Die Spülabwasseraufbereitungsanlagen bestehen aus bis zu 3 Barrieren.
Sie entsprechen damit dem gegenwärtigen Diskussionsstand in den Fachkreisen. Diese empfehlen 2 Barrieren und eine nachgeschaltete Einrichtung zur Vermeidung von Sekundärverkeimungen
1.Barriere
Das Spülabwasser wird über eine Oberflächenabsaugung aus den Speicher entnommen.
In dem automatisch rückspülbaren Sand-/A-Kohle-Filter werden grobe Verunreinigungen und ein großer Teil der Trübstoffe zurückgehalten.
2. Barriere
Die zweite Stufe der Spülabwasseraufbereitung ist die Ultrafiltration. Mit der Ultrafiltration wird ein feststofffreies Filtrat erzeugt. Bakterien werden sicher zurückgehalten (Cryptosporidien haben z. B. eine Größe im Bereich 5 –10 my,. E-coli Bakterien ca. 1,5 – 3 my).
Viren sind kleiner als Bakterien. Viren benötigen aber zum Überleben einen Wirt, d. h. sie betten sich in den Trübstoffen ein und werden deshalb auch mit der Ultrafiltration zurückgehalten.
3. Barriere
In der 3. Stufe, der Umkehrosmoseanlage, werden über 90 % der Salze abgeschieden.
Optional wird eine zusätzliche Chlorung nachgeschaltet und wenn erforderlich eine Wiederaufhärtung.
Die Rückführung erfolgt in den Schwallwasserbehälter. Die 4. Barriere ist die Badewasseraufbereitung.
Badewasserreinigung
Badewasseraufbereitung
Spülabwasser
Beckenwasseraufbereitung
Spülabwasseraufbereitung
Membranfiltration
Umkehrosmoseanlage
UV-Bestrahlung
Abwasserreinigung
Schlammentsorgung
Ultrafiltration
Membrananlagen
Wasseraufbereitungsanlagen
Elektrodialyse
Schuenemann