Ergebnisse
Durch Optimierung der vorhandenen Filteranlage konnten 20% des Wasserverbrauchs eingespart werden.
Mit der Installation der Recyclinganlage konnte der Wasserverbrauch um weitere 51% verringert werden.
Infolge der Wassereinsparung verringerten sich der Wärme- bzw. Strombedarf um 13 bzw. 16%.
Aus dem Betrieb Schlammwasseraufbereitung entstehen zusätzliche Kosten von 16.900 Euro/ Jahr
Insgesamt ergibt sich aus der Differenz zwischen eingesparten und zusätzlichen Betriebskosten ein Gewinn für das H2Oh Tönisvorst von 93.600 Euro pro Jahr. Inkl. Finanzierung der Gesamtmaßnahme bleibt ein Überschuss von 67.000 Euro/a bei einer Finanzierungsdauer von 10 Jahren.
Dazu kommt eine Qualitätsverbesserung des Wassers, die sich insbesondere im gebundenen Chlor zeigt. Der Gehalt an gebundenem Chlor konnte von einem Wert von ehemals ca. 0,5 mg/l auf mittlerweile 0,2 mg/l dauerhaft gesenkt werden.
Eine Verbesserung, die sich nicht direkt in Zahlenwerten ausdrücken lässt, die sich aber auf das Wohlbefinden der Badegäste deutlich auswirkt und deshalb langfristig auch zu einer guten Besucherfrequenz beitragen wird.
Fazit – Herr Debus, GMF
„Die Installation einer Schlammwasseraufbereitung bringt deutliche Betriebskostensenkungen.
Bei der Auswahl des Anbieters kommt es aber neben der Leistungsfähigkeit der Aufbereitungsanlage auch auf die Fachkompetenz zur Beurteilung des Gesamtverfahrens an. Erst dadurch wird für den Betreiber ein optimales Ergebnis erreicht.“
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Schuenemann